Der Frühling naht und wir/unser Körper möchten wieder etwas leichter und lockerer werden. Entgiften/Entschlacken ist angesagt und manch einer fastet bis Ostern. Aber nicht jeder ist so ein Hardliner, die Fastenzeit mit Verzicht auf eine Lieblingssache/-sucht zu meistern, damit das Frühlingswunschgewicht erreicht wird.
Ich bin jedes Mal tief beeindruckt von meiner Tochter, die bekommt das mit Bravour hin. Vor einigen Jahren habe ich mein erstes und letztes Heilfasten gemacht, habe das als Erfahrung verbucht und bleibe einfach meinem Grundsatz treu:
Alles in Maßen ist erlaubt!
Aber wir alle wissen, was Zucker mit uns so macht. Ob es die überflüssigen Pfunde sind, die niemand braucht, die „Untermieter im Darm“;-), die Schwächung unseres Immunsystems, Diabetis oder der „Angriff auf unsere Gehirnzellen“, wenn wir die ganze Sache übertreiben.

Zucker ist ein Suchtmittel – das weisse Gift – und überall so raffiniert versteckt in Lebensmitteln und Getränken oder wunderbar in Form gebracht als Kuchen oder Schokolade, da kann so mancher schwer widerstehen. Wir Deutschen mit ca. 40 kg Zucker pro Kopf und Jahr sind ganz schöne Zucker-Junkies.
Die Dosis macht das Gift!
Nun kann ich mir mein Leben ohne Zucker nicht vorstellen.
Und morgens liebe ich, neben würzig und gemüsig auch fruchtig und… meine Marmelade. Als sie kürzlich alle war, kam mir doch die einfache, aber für mich so geniale Idee, mein Vollkornbrötchen mit Banane zu belegen. Super, ich habe mich richtig ernährungsbewusst toll gefühlt. Dann habe ich jeden Tag ein anderes Obst genommen. Es schmeckt lecker, mein Körper freut sich, und ich kann somit richtig gut Zucker einsparen. Denn nachmittags habe ich ja auch noch mein geliebtes Kaffee/Kuchen-Pause-Ritual, Ja, ich bin ein Kuchenfan, den ich dann aber auch richtig genieße.
Die Gefühle spielen bei jeder Nahrungsaufnahme eine große Rolle. Isst du etwas mit Genuss und Freude, auch wenn es nicht so vorteilhaft ist, verarbeitet der Körper es viel besser als wenn du dabei ein schlechtes Gewissen hast. Also genieße lieber:-).
Zurück zum Frühstück: Seit geraumer Zeit habe ich nun Marmelade, die nur mit Fruchtsaft gesüßt ist. Diese „veredle“ ich noch mit Leinsamen, Chiasamen, Haferflocken o.a. und nehme sie abwechselnd mit dem frischen Obst als Frühstücksbelag. So, muss ich auf nichts verzichten.
Und schon lange kaufe ich keine Fertigsäfte mehr, sondern mache mir einen grünen Smoothie oder presse mir die Orangen und Grapefruits selbst aus. Ich trinke lieber weniger Saft, aber dafür frisch gepresst. So weiss ich, dass nur Fruchtsaft/fleisch in meinem Frühstücksglas ist – das gibt mir ein richtig gutes Gefühl und einen freudigen Start in den Tag.
Warum schreibe ich dir das? Weil ich dir einfach nur einen Impuls geben möchte, dass wir schon durch kleine Veränderungen unserem Körper etwas Gutes tun können. Etwas weniger Zucker, etwas mehr frisches Obst und Gemüse. Alles fängt mit dem ersten Schritt an – im Kopf, achtsamer zu sein, was man zu sich nimmt. Und bewusst mehr und mehr Mini-Verbesserungen einzuführen, erspart so manche hart durchgezogene, entbehrungsreiche Diät.
Mein Lebensmotto ist: Es darf EINFACH sein!
Auch meine Anregungen für dich sind einfach: kleine alltagstaugliche Tipps aus meinem Leben, die dich vielleicht inspirieren und erinnern, denn eigentlich weisst du das alles;-). Was meinst du, wo kannst du dem Zucker ein Schnäppchen schlagen?
Und suchst du noch etwas rein Pflanzliches für die Entschlackung, so kann ich dir von Ringana etwas empfehlen. Melde dich einfach.
Herzlichst Carola